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31.10.2007 von Michael Jungclaus.
Am Freitag, den 2. November geht nach nur 4 Tagen Bauzeit die 1. Neuenhagener Bürgersolaranlage ans Netz.
http://www.solarverein.neuenhagen.info/rasselbande.htm
Damit auf dem Dach der Kita Rasselbande umweltfreundlicher Solarstrom produziert. Auf Initiative des Solarvereins Neuenhagen e.V. und Beschlussvorlage des Ortsverbandes Neuenhagen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN hatten die Gemeindevertreter am 21. Juni 2007 einen Beschluss gefasst, der es Betreibergesellschaften ermöglicht auf öffentlichen Dächern solche Anlagen zu betreiben.
22 Einwohner aus Neuenhagen und Umgebung hatten daraufhin insgesamt über 46.000,– EUR eingebracht um auf dem Dach der Kita Rasselbande eine 10 Kilowatt-starke Anlage zu errichten. Damit werden jedes Jahr ungefähr 9.000 KW/h Strom erzeugt. Dies entspricht dem Stromverbrauch von 3 Einfamilienhäusern. Der erzeugte Strom wird allerdings nicht in der Kita selbst genutzt, sondern in das öffentliche Stromnetz eingespeist und 20 Jahre lang mit 49,21 Cent vergütet. Staatlich garantiert durch das, von der rot-grünen Regierung geschaffenen „Erneuerbare Energien-Gesetz“. Jeweils am Jahresende werden die erwirtschafteten ca. 4.500,– EUR auf die Gesellschafter gemäß Ihrer Beteiligung ausgeschüttet. Für den Einzelnen bedeutet dies über die Laufzeit der Einlage eine Rendite von jährlich 4-5 %.
Wichtig ist aber auch, dass diese Anlage jedes Jahr den Abbau von über 5 Tonnen Braunkohle einspart, und Tag für Tag der Ausstoß von ca. 16 Kilogramm CO2 verhindert wird.
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24.10.2007 von Michael Jungclaus.
„Regeneratives Kombikraftwerk“ vorgestellt:
100 %-Versorgung mit erneuerbaren Energien möglich
Der Anteil Erneuerbarer Energien an der deutschen Energieerzeugung wächst stetig. Inzwischen decken Sonne, Wind, Wasser und Biomasse 14 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Zugleich gibt es eine Diskussion, wie viel Strom in der Zukunft aus Erneuerbaren Energien kommen kann.
Die Befürworter von 100 % Erneuerbare Energien haben jetzt ein handfestes, zusätzliches Argument: das „Regenerative Kombikraftwerk“. Es wurde auf dem Energiegipfel Bundeskanzlerin Merkel vorgestellt. Das Regenerative Kombikraftwerk entkräftet Argumente, wonach die Strombereitstellung aus Erneuerbaren Energien zu stark von meteorologischen Einflüssen abhängen soll. Ziel ist, die Vorteile der verschiedenen Erneuerbaren Energien optimal zu kombinieren und bei jedem Wetter konstant und sicher Strom bereit zu stellen. Die Initiative für das Kombikraftwerk geht von den Firmen Enercon GmbH, Schmack Biogas AG und SolarWorld AG aus, unterstützt von vielen Partnern aus der Branche der Erneuerbaren Energien.
Wie funktioniert das Regenerative Kombikraftwerk? Das Kraftwerk vernetzt 36 Erneuerbare-Energien-Kraftwerke, die über ganz Deutschland verteilt sind. Elf Windanlagen, vier Biogas- und zwanzig Solaranlagen sowie ein Pumpspeicherkraftwerk sind durch eine zentrale, mit modernster Technik ausgestattete Steuerungseinheit miteinander verbunden. Der regenerative Kraftwerks-Verbund soll ein Zehntausendstel des deutschen Strombedarfs verlässlich und konstant abdecken - rund um die Uhr und bei jedem Wetter. Der Deutsche Wetterdienst stellt die Vorhersagen von Windstärken und Sonnenstunden zur Verfügung.
Das Kraftwerk läuft seit einigen Monaten vollkommen zuverlässig. Die Stromproduktion wird minutengenau dem Bedarf angepasst. Hierbei wird die in “ruhigen Zeiten” nicht benötigte Strommenge gespeichert. Der von dem Kraftwerk produzierte Strom entspricht dem Strombedarf einer Stadt wie Emden (Niedersachsen) mit 17.600 Haushalten.
Das Kombikraftwerk zeigt im Kleinen, was demnächst auch im Großen möglich sein soll: Eine 100 %-Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien. Weitere Informationen zu dem „Regenerativen Kombikraftwerk“ sind im Internet unter www.kombikraftwerk.de zu finden.
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2.10.2007 von Michael Jungclaus.
Der Solarverein begrüßt mit Frau Dr. Rosemarie Tolkmitt sein 10. Mitglied.
Herzlich Willkommen !
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2.10.2007 von Michael Jungclaus.
Auf dem gestrigen Arbeitstreffen wurde unter “TOP6 Sonstiges” auch über einen möglichen Wechsel zu einem Ökostromanbieter gesprochen.
Hier noch einmal die wichtigsten Infos zu diesem Thema:
- Jeder hat die Möglichkeit sich seinen Stromanbieter selbst auszusuchen.
- Am Markt gibt es neben den konventionellen Anbietern wie EDIS, RWE usw. auch solche, die ausschließlich ökologisch erzeugten Strom einkaufen und diesen dann an Ihre Kunden weitergeben. Der von diesen Anbietern verkaufte Strom stammt z.B. aus Wind- und Wasserkraft- oder Photovoltaik-Anlagen und ist somit frei von Atomkraft und klimaschädlichen CO2-Ausstoß.
- Beispiele hierfür sind Greenpeace-Energy, Lichtblick, EWS Schönau usw. aber auch eon-edis hat einen eigenen Ökostrom-Tarif.
- Nach ausgiebiger Recherche im Internet habe ich mich für meinen Privathaushalt für Lichtblick entschieden und bin seit dem Wechsel (vor ca. 6 Monaten) dort ein sehr zufriedener Kunde. Bis zu einem Jahresverbrauch von ca. 5.500 KWh ist Lichtblick sogar günstiger als der Localplus-Tarif von eon-edis !
- Ich empfehle daher auch Ihnen, einen Beitrag zum Klimaschutz und Atom-Ausstieg zu leisten und den Stromanbieter zu wechseln !
- Dabei ist zu beachten: Stromanbieter ist nicht Netzanbieter! Der Strom kommt also nach einem Wechsel weiterhin aus dem normalen Netz, es müssen keinen Umbauten oder Sonstiges vorgenommen werden. Sie haben jederzeit die volle Versorgungssicherheit.
- Bei einem Wechsel übernimmt der neue Anbieter sämtliche Formalitäten (wie z.B. Abmeldung beim alten Lieferanten). Sie brauchen demnach nur den Antrag beim neuen Anbieter zu stellen. Dieser Vorgang ist also genauso einfach wie z.B. der Wechsel des Telefonanbieters.
- Die Firma Lichtblick bietet darüber hinaus Ihren Neukunden die Möglichkeit, einen Werber anzugeben dem dann 25,– EUR Prämie vergütet werden. Ich würde mich freuen, wenn Sie bei einem Wechsel diese Summe dem Solarverein Neuenhagen e.V. spenden würden. Da der Prämienempfänger Lichtblick-Kunde sein muss, geben Sie bitte als Werber “Michael Jungclaus” an. Ich werde die ausbezahlte Summe dann auf das Konto des Solarvereins überweisen.
Werber-Daten:
Michael Jungclaus
Vertragsnummer: 5434671
Hohe Allee
15366 Neuenhagen
Prämienwunsch “Euro-Direkt-Prämie”
Hier noch einige Links zu dem Thema:
- Atomausstieg selber machen: http://www.atomausstieg-selber-machen.de
- Lichtblick: http://www.lichtblick.de
- Stromanbieter-Vergleich: http://verivox.de
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1.10.2007 von Michael Jungclaus.
Der Solarverein trägt sich mit dem Gedanken eine Graffiti-Fläche am Bahnhof zu nutzen.
Hier der Link zur Großansicht: http://www.neuenhagen.info/Solarverein%20Entwurf%20Kopie.jpg
Folgende Punkte würden wir noch überdenken:
- Ersetzen des Gesichts der Sonne durch das Sonnengesicht vom Solarverein, die Stromkabel können gut an die stilisierte Strahlen angebunden werden.
- Mehr und größere Solaranlagen auf den Dächern
- Schrift im Ortsschild = “Neuenhagen bei Berlin”
- Ortschild nach rechts versetzen, Nähe zum Sonnen-Gesicht wirkt zu überladen
- Einfügen von www.solarverein.neuenhagen.info und www.SolarLokal.de
Über weitere Anregungen und Ideen freuen wir uns …
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